Das nächste Demenzei: Angst

Bei dem Demenzei geht es um brisantere Themen aus der Welt der Pflege, die wir mit Ihnen diskutieren wollen. Unser nächstes Thema: Angst.

Bei dem nächsten Demenzei geht es um das Thema Angst. Neben der Vergesslichkeit ist die Angst ein wesentliches Symptom, welches bei Demenz auftritt. Dies hängt insbesondere mit dem Gefühl von Fremdheit zusammen, das im Laufe einer Demenz zunehmen kann. So können Demenzkranke beispielsweise die einst vertraute Umgebung als fremd erleben oder in einem späteren Stadium der Krankheit Familienangehörige nicht mehr richtig erkennen.

Auf der anderen Seite wissen wir aus der Praxis, dass ein echter Kontakt mit Personen das Gefühl von Fremdheit lindern kann. Personenzentrierte Ansätze setzen an dieser Schnittstelle auf regelmäßigen Kontakt mit Menschen mit Demenz, um die Angst, die durch Fremdheit entstehen kann, ein Stück weit abzubauen. In Ermangelung von wesentlicher Forschung zu diesem Thema, fragen wir Sie in diesem Demenzei deshalb nach Ihren praktischen Erfahrungen im Umgang mit Angst in der Versorgung von Menschen mit Demenz. Besteht für Sie ein Zusammenhang zwischen Angst und Fremdheit? Über welche Erfahrungen verfügen Sie im Umgang mit Angst in der Pflege von Menschen mit Demenz?

Mit derartigen Fragen wollen wir uns in unserem nächsten Demenzei beschäftigen, das am Donnerstag, den 11. Dezember, auf dem YouTube-Kanal des DZD veröffentlicht wird. Wie immer wollen wir mit unserem Video-Beitrag zur anschließenden Diskussion anregen. Und wie immer können Sie auch etwas gewinnen: nämlich ein Buch im Wert von 30 Euro!

Ihr Detlef Rüsing und Marcus Klug

Detlef Rüsing ist Pflegewissenschaftler und leitet das Dialog- und Transferzentrum Demenz (DZD) an der Universität Witten/Herdecke. Rüsing verfügt ebenso über langjährige praktische Erfahrungen in der Alten- und Krankenpflege: Er hat dort über 16 Jahre gearbeitet. Seine Schwerpunkt liegt auf Theorie-Praxis-Transfer. Daneben ist er Herausgeber von “pflegen: Demenz. Zeitschrift für die professionelle Pflege von Personen mit Demenz”. Kontakt: detlef.ruesing@uni-wh.de.

Marcus Klug arbeitet aktuell als Kommunikationswissenschaftler und Social Media Manager am Dialog- und Transferzentrum Demenz (DZD) und betreut dort das Projekt Wissenstransfer 2.0. Das Projekt wurde bereits mit dem Agnes-Karll-Pflegepreis 2013 ausgezeichnet. Sein Schwerpunkt liegt auf Wissenskommunikation im Social Web. Daneben betreibt er als hauptverantwortlicher Redakteur seit Mai 2012 zusammen mit Michael Lindner Digitalistbesser.org: Plattform für Veränderung und lebenslanges Lernen. Kontakt: marcus.klug@uni-wh.de.

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