Menschen mit Demenz im Krankenhaus: Vermeiden von Deliren

Ein häufiges Problem nach Operationen ist eine Verwirrtheit, von der besonders ältere Patienten betroffen sind. In der aktuellen Ausgabe von “Die Schwester Der Pfleger” gibt Simone Gurlit –Anästhesistin und Ärztliche Leitung der Abteilung für Perioperative Altersmedizin am St. Franziskus-Hospital in Münster – Tipps, wie ein Delir zu vermeiden ist.

Um ein Delir generell zu vermeiden, gibt Simone Gurlit – Anästhesistin und Ärztliche Leitung der Abteilung für Perioperative Altersmedizin am St. Franziskus-Hospital in Münster –, im Interview mit “Die Schwester Der Pfleger” Tipps.

Dazu gehört unter anderem dem Patienten vor und nach der Operation alles zur Verfügung zu stellen, was zur Re-Orientierung beitragen kann wie zum Beispiel die Brille aufzusetzen oder das Hörgerät einzusetzen. Auch ein guter Tag-Nacht-Rhythmus und eine Tagesstruktur mit Aktivitätsphasen tragen zu einem angenehmeren Aufenthalt im Krankenhaus bei. Eine ebenso wichtige Rolle spielen die Angehörigen der Patienten bei der Vermeidung und Vorbeugung eines Delirs. Zudem ist die richtige medikamentöse Behandlung ein weiterer Aspekt der bei der Vorbeugung von einem Delir helfen kann.

Hier geht es zu der aktuellen Ausgabe von “Die Schwester der Pfleger”

Außerdem gibt es in der Reihe “Demenz-Service” – herausgegeben von der Informations- und Koordinierungsstelle der Landesinitiative Demenz-Service NRW –, auch einen “Wegweiser für Menschen mit Demenz im Krankenhaus”, der als PDF-Dokument kostenfrei im Netz bezogen werden kann.

Hier der Link dazu: https://www.demenz-service-nrw.de/tl_files/Landesinitiative/Logos/pdf-die%20Landesinitiative/2015-Demenz%20Service%20Band%2014Internetversion.pdf

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