Ihre Meinung ist gefragt: Können Roboter Menschen pflegen?

Können Roboter Menschen pflegen? Ihre persönliche Meinung ist gefragt. Teilen Sie uns diese bis zum 28.10.2013 mit. Nutzen Sie für diese Aktion die Kommentarfunktion auf Facebook, oder senden Sie uns eine kurze E-Mail mit Ihrer persönlichen Meinung zu diesem Thema an folgende Adresse: dialogzentrum(at)uni-wh.de. Wir freuen uns auf Ihren Diskussionsbeitrag! Sie wollen mehr zu dem Hintergrund des beigefügten Videos erfahren? Dann lesen Sie weiter.

Bei dem Video “Können Roboter Menschen pflegen?” handelt es sich um einen Video-Beitrag, der im Rahmen des Wettbewerbs “Fast Forward Science – der Wettbewerb für Wissenschaftsvideos” entstanden ist, und in dem die Soziologin Bettina-Johanna Krings vom Karlsruher Institut für Technologie interviewt worden ist. Vom 13. Mai bis 31. August 2013 konnten Nachwuchswissenschaftler und Forscher ihre kurzen Videobeiträge zu wissenschaftlichen Themen über das Video-Portal YouTube beim Videowettbewerb einreichen. Zu gewinnen waren Preisgelder in Höhe von insgesamt 20.000 Euro.

Hier finden Sie einen Überblick auf YouTube zu den eingereichten Wettbewerbs-Beiträgen in den Kategorien “Nachwuchswissenschaftler”, “Forscher”, “Kommunikation” und “Kontroverse Themen”.

Web-Videos für die Wissenschaftskommunikation

Anregungen für Wissensflaneure in Organisationen: Wie nutze ich das Medium Web-Video für die Wissenskommunikation? Vom Experimental-Video zum Tagebuch.

Während die klassischen Instrumente der Öffentlichkeitsarbeit wie u. a. Pressemitteilungen mittlerweile von vielen Nachwuchswissenschaftlern und Forschern genutzt werden, um eine breitere Öffentlichkeit zu erreichen, werden Web-Videos nach wie vor nur recht selten als Medien der Wissensvermittlung eingesetzt. In dem Beitrag “Wissenschaftler: Auf nach Youtube – Fast Forward Science 2013″  geht Wenke Bönisch auf Ihrem Blog “Wissenschaft und neue Medien” näher auf das Potenzial von Videos für die Wissenschaftskommunikation vor dem Hintergrund des “Fast Forward Science”-Wettbewerbs ein. Lesen lohnt sich!

Auch wenn der Wettbewerb schon länger abgelaufen ist, finden Sie auf der offiziellen Seite viele Anregungen zu der Erstellung von eigenen Videos, was durchaus auch für Organisationen im Gesundheitsbereich und professionelle Pflegeeinrichtungen interessant sein kann, vor allem wenn es um die Weitergabe von Wissen geht. Unter “Tipps und Tricks” werden auf Fastforwardscience.de verschiedene Web-Videos nach unterschiedlichen Genres gelistet und vorgestellt: Experiment, Portrait, Musikvideo, Reportage, Animationsvideo, Erklärvideo, Interview und Tagebuch.

Eine Fundgrube der Inspiration für lernende Organisationen innerhalb des Wissenskommunikation!

Marcus Klug arbeitet aktuell als Kommunikationswissenschaftler und Social Media Manager am Dialog- und Transferzentrum Demenz (DZD) und betreut dort das Projekt Wissenstransfer 2.0. Das Projekt wurde bereits mit dem Agnes-Karll-Pflegepreis 2013 ausgezeichnet. Sein Schwerpunkt liegt auf Wissenskommunikation im Social Web. Daneben betreibt er als hauptverantwortlicher Redakteur seit Mai 2012 zusammen mit Michael Lindner Digitalistbesser.org: Plattform für Veränderung und lebenslanges Lernen. Kontakt: marcus.klug@uni-wh.de.

4 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Herzlichen Dank für die freundliche Erwähnung von mir im Beitrag. Mit Gerhard Schröder habe ich im Frühjahr dieses Jahres ein Videointerview über das Potential und die Möglichkeiten von Youtube-Videos (auch Technik, Umfang etc.) geführt. Es ist zwar auf die Buchbranche gemünzt, aber enthält gute Tipps auch für Wissenschaftler, die sich diesem neuen Kommunikationsmedium öffnen wollen: http://www.youtube.com/playlist?list=PLFGLt2DyizzykEu6470ra0qCVk24jdDqX

  2. Klingt spannend, werde ich mir mal in Ruhe anschauen. Beste Grüße, Marcus Klug

  3. Danke für denn klasse Beitrag, das Webvideo werd ich mir später mal genauer anschauen. Ich finde das solche online Videoproduktionen teilweise schon sehr professionell sind, Respekt vor einer solchen Arbeit. Da hat das ein oder andere Firmenvideo das nachsehen.

  4. Ich habe neulich eine junge Frau auf einem Pflegekongress getroffen, die hat mir noch einmal bestätigt, wie wenig das Wissen zu Web-Videos häufig bei Unternehmen ausgeprägt ist. Es dominiert noch weitgehend ein traditionelles PR-Verständnis. Die junge Frau besetzt gerade eine Nische und produziert mit einem Kollegen zusammen Web-Videos für Konzerne: Interviews, Vorträge, Image-Videos usw.

    Auch ich konnte diese Erfahrung bereits machen: Während klassische Instrumente der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit wie das Verfassen von Pressemitteilungen, Flyer und Broschüren allgemein bekannt sind, gibt es nach wie vor noch ein riesen Nachholbedarf in vielen Unternehmen und Organisationen, was Wissensformate im Social Web und die damit verbundenen Möglichkeiten anbelangt.

    Beste Grüße, Marcus Klug

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