Das nächste Demenzei: Schreien und Rufen

Bei dem Demenzei geht es um kontroverse Themen aus der Welt der Pflege, die wir mit Ihnen diskutieren wollen. Unser nächstes Thema: Schreien und Rufen.

Wir haben jetzt schon länger kein Demenzei mehr produziert, werden aber ab sofort wieder regelmäßig mit unserem Video-Diskussionsformat auf Sendung gehen. Sie erinnern sich vielleicht: Bei dem Demenzei geht es darum, mit Ihnen in Diskussion zu treten. Und ganz nebenbei gibt es auch ein kleines Jubiläum zu verkünden, denn das nächste Demenzei ist das zehnte seiner Art.

Diesmal geht es um das Thema “Schreien und Rufen”. So sehr wir Pflegenden uns manchmal eine Reaktion oder überhaupt ein sprachliches Zeichen von Personen mit einer Demenz wünschen, so überfordert sind wir manchmal von dem, was dort auf uns einprasselt. Fast wie immer gibt auch zu diesem Schwerpunkt nur wenig wissenschaftlich Fundiertes zum Thema. Eine Ausnahme bildet beispielsweise das Fachbuch “Schreien und Rufen: Herausforderndes Verhalten bei Menschen mit Demenz” von Hans-Werner Urselmann.

Dagegen gibt es sicherlich eine Menge Praxiserprobtes zu diesem Thema zu sagen. Deshalb wollen wir von Ihnen in der nächsten Ausgabe unseres Demenzei-Formats erfahren, was sich jenseits der Sedierung an Methoden im Umgang mit Schreien und Rufen bewährt hat.

Das nächste Demenzei wird am Freitag, den 12. Mai auf dem YouTube-Kanal des DZD veröffentlicht. Wie immer wollen wir mit unserem Video-Beitrag zur anschließenden Diskussion anregen. Und wie immer können Sie auch etwas gewinnen: nämlich ein Buch im Wert von 30 Euro!

Ihr Detlef Rüsing und Marcus Klug

Detlef Rüsing ist Pflegewissenschaftler und leitet das Dialog- und Transferzentrum Demenz (DZD) an der Universität Witten/Herdecke. Rüsing verfügt ebenso über langjährige praktische Erfahrungen in der Alten- und Krankenpflege: Er hat dort über 16 Jahre gearbeitet. Seine Schwerpunkt liegt auf Theorie-Praxis-Transfer. Daneben ist er Herausgeber von “pflegen: Demenz. Zeitschrift für die professionelle Pflege von Personen mit Demenz”. Kontakt: detlef.ruesing@uni-wh.de.

Marcus Klug arbeitet aktuell als Kommunikationswissenschaftler und Social Media Manager am Dialog- und Transferzentrum Demenz (DZD) und betreut dort das Projekt Wissenstransfer 2.0. Das Projekt wurde bereits mit dem Agnes-Karll-Pflegepreis 2013 ausgezeichnet. Sein Schwerpunkt liegt auf Wissenskommunikation im Social Web. Daneben betreibt er als hauptverantwortlicher Redakteur seit Mai 2012 zusammen mit Michael Lindner Digitalistbesser.org: Plattform für Veränderung und lebenslanges Lernen. Kontakt: marcus.klug@uni-wh.de.

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